Ostmannturm Bielefeld
Das Sozialwerk der Bielefelder Freimaurer e.V.

Auf vier Etagen entstanden 68 möblierte Zimmer von 22 bis 36 m² Größe mit Dusche und WC, Gemeinschaftsräumen und Etagenküchen. Seit 1994 wird das Sozialwerk von Brüdern der Logen Freiherr vom Stein und Armin zur deutschen Treue gemeinsam getragen, weshalb der Name in Sozialwerk Bielefelder Freimaurer e.V. geändert wurde.

 

Wie kommt es, dass Studenten im Ostmannturm günstig wohnen können? Hinter dem Sozialwerk Bielefelder Freimaurer e.V. stehen, der Name sagt es schon, Freimaurer - Männer, für die Menschenliebe, Toleranz und Brüderlichkeit hohe ideelle Werte sind, und die für sie Grundlage einer humanistischen Gesellschaft sind. Um es nicht nur beim Ideal bleiben zu lassen, gründeten sieben Mitglieder der Freimaurerloge "Freiherr vom Stein" am 30. Juni 1969 das Sozialwerk Bielefeld Freiherr vom Stein e.V.. Ziel war es, den Studierenden an der neuen Universität Bielefeld zu preiswertem Wohnraum zu verhelfen.

Das Sozialwerk erwarb einen Bauernhof an der Westerfeldstraße 164a mit damals 14, heute 30 Zimmern. In der Ausstattung mit dem Wohnheim Ostmann-Turm vergleichbar, hatte es zusätzlich noch einen parkähnlichen Garten sowie einen kleinen See. Und es war das erste von Studenten selbst verwaltete Wohnheim der Republik - ein seinerzeit mutiges Unterfangen. Ende 1998 hat das Sozialwerk sich von dem Studentenwohnheim getrennt, es besteht aber in privater Trägerschaft weiter fort.

Anfang der 80er Jahre bot die Stadt Bielefeld dem Sozialwerk das im Stadtzentrum gelegene frühere Fabrikgebäude der Firma Ostmann an der Hanns-Bisegger-Straße 7 zum Kauf an. 1981 wurde das heute denkmalgeschützte Haus zum Studentenwohnheim umgebaut.

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Sozialwerk Bielefelder Freimaurer